Wer Backlinks kaufen möchte, steht schnell vor einem unübersichtlichen Angebot. Dieser Beitrag erklärt, welche Kriterien bei der Auswahl wirklich zählen, welche Angaben Sie vor einer Zahlung verlangen sollten und wo die Grenzen liegen. Er richtet sich an Agenturen, Shop-Betreiber und Unternehmen im deutschsprachigen Raum.
Zuerst die Frage: Wofür soll der Link dienen?
Ein Backlink ist ein Verweis von einer fremden Website auf Ihre Seite. Suchmaschinen nutzen solche Verweise als ein Signal unter vielen. Ein einzelner Link ersetzt weder gute Inhalte noch eine saubere technische Basis. Bevor Sie Angebote vergleichen, sollten Sie daher klären, welche Zielseite gestärkt werden soll und warum. Eine Kategorieseite im Shop braucht andere Verweise als ein Ratgeberartikel oder eine Dienstleistungsseite.
Legen Sie außerdem fest, in welchem Markt Sie sichtbar sein wollen. Wer Kundschaft in Deutschland, Österreich oder der Schweiz erreichen möchte, sollte Verweise von Seiten bevorzugen, die erkennbar für dieses Publikum geschrieben sind. Eine deutschsprachige Domain allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, ob die Seite inhaltlich zu Ihrem Thema passt.
Hilfreich ist ein kurzes Briefing mit drei Fragen: Welche Seite soll mehr Aufmerksamkeit bekommen? Welche Zielgruppe soll sie erreichen? Und welche Inhalte stehen dort bereits zur Verfügung? Ohne diese Antworten lässt sich kaum beurteilen, ob ein Angebot überhaupt passt. Agenturen sollten das Briefing zusätzlich mit ihren Kunden abstimmen, damit später niemand von einem Link überrascht wird, den er so nicht wollte.
Diese Kriterien sollten Sie prüfen
Lassen Sie sich vor der Bestellung die konkreten Seiten nennen. Ein Anbieter, der nur eine Anzahl von Links verkauft und die Domains erst nach der Zahlung offenlegt, verlangt eine Blindbuchung. Das ist keine tragfähige Grundlage. Prüfen Sie stattdessen diese Punkte:
- Themenbezug: Passt die Seite inhaltlich zu Ihrem Angebot? Ein Link aus einem Gartenblog hilft einem Anwaltsportal wenig.
- Sprache und Zielgruppe: Sind die Texte sauber auf Deutsch geschrieben und richten sie sich an ein echtes Lesepublikum?
- Historie der Domain: Wofür wurde die Domain früher genutzt? Ein Blick in Archivdienste zeigt oft, ob sie zuvor ganz andere Inhalte trug.
- Umfeld des Links: Steht er in einem Beitrag mit Substanz oder zwischen Dutzenden anderer Verweise?
- Auffindbarkeit der Seite: Taucht sie in der Suche auf? Kennzahlen wie DA oder DR sind Schätzwerte privater Anbieter und kein Qualitätssiegel.
Ein weiterer Punkt ist die Zahl der ausgehenden Links. Seiten, die in jedem Beitrag Dutzende bezahlter Verweise setzen, wirken für Leser und Suchmaschinen wenig glaubwürdig. Fragen Sie deshalb, wie viele andere Verweise im selben Beitrag stehen und ob der Text redaktionell betreut wird.
Diese Kennzahlen sind Anhaltspunkte, mehr nicht. Eine Seite mit niedrigem Wert kann thematisch sehr gut passen, eine Seite mit hohem Wert kann beliebig und austauschbar sein. Bei unseren Paketen nennen wir deshalb Zielwerte und keine festen Zusagen. Wie wir Seiten auswählen, beschreibt die Seite Qualitätskriterien.
Ankertext, Zielseite und Linkattribut schriftlich festhalten
Drei Angaben gehören vor jeder Zahlung in die schriftliche Abstimmung: der Ankertext, die Zielseite und das Linkattribut.
Der Ankertext ist der sichtbare Text des Links. Natürliche Verweise tragen meist den Markennamen, eine Adresse oder eine beschreibende Wendung. Wer überall dasselbe Suchwort setzen lässt, erzeugt ein auffälliges Muster. Die Zielseite sollte so gewählt sein, dass der Verweis für Leserinnen und Leser Sinn ergibt.
Das Linkattribut bestimmt, wie der Link für Suchmaschinen gekennzeichnet ist, zum Beispiel ohne Zusatz, mit sponsored oder mit nofollow. Google erwartet, dass bezahlte Verweise entsprechend gekennzeichnet werden. Deshalb sollte das Attribut offen besprochen und je Auftrag schriftlich vereinbart werden. Seien Sie skeptisch bei pauschalen Zusagen zu einem bestimmten Attribut, denn Websites ändern sich im Lauf der Zeit.
Risiken und Grenzen
Das Kaufen oder Tauschen von Links, um Rankings zu beeinflussen, kann gegen die Spam-Richtlinien von Google zu Linkschemata verstoßen. Google kann Links abwerten oder manuell eingreifen. Sorgfältig ausgewählte, thematisch passende Platzierungen senken dieses Risiko, sie beseitigen es aber nicht. Ob das Risiko zu Ihrem Vorhaben passt, entscheiden Sie selbst. Wer einem Anbieter begegnet, der Risikolosigkeit verspricht, sollte besonders genau hinsehen.
So sieht ein ordentlicher Ablauf aus
- Sie nennen Ihre Website, die Zielseiten und das Thema.
- Der Anbieter schlägt konkrete Seiten vor, bevor Sie zahlen.
- Ankertext, Zielseite und Linkattribut werden schriftlich festgehalten.
- Erst nach Ihrer Zustimmung folgt die Zahlung.
- Nach der Veröffentlichung erhalten Sie die Links zur Kontrolle.
So arbeiten wir auch. Einen Überblick über die Pakete finden Sie auf der Seite Backlink-Pakete, die Anfrage läuft über die Seite Backlinks bestellen oder direkt auf Telegram.
Hinweis: Suchmaschinen-Richtlinien und Werkzeuge ändern sich regelmäßig. Backlinks sind ein Signal unter vielen, und ein bestimmtes Ergebnis wird nie zugesagt.

