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Backlink-Anbieter prüfen: eine Checkliste

4 Min. Lesezeit

Backlink-Anbieter prüfen: eine Checkliste

Woran Sie einen Backlink-Anbieter erkennen, der offen arbeitet, und welche Warnzeichen im Angebot auf Probleme hindeuten. Mit Fragen, die Sie vor der Zahlung stellen sollten.

Der Markt für Backlinks ist groß und unübersichtlich. Manche Anbieter arbeiten offen und nachvollziehbar, andere verkaufen vor allem große Versprechen. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie ein Angebot nüchtern prüfen, bevor Sie zahlen. Die Hinweise gelten für jeden Anbieter, auch für uns.

Mit Transparenz beginnen

Die wichtigste Frage lautet: Wissen Sie vor der Zahlung, was Sie bekommen? Ein offener Anbieter nennt Ihnen die Seiten, auf denen Ihre Links erscheinen sollen, und erklärt, warum sie zu Ihrem Thema passen. Er beschreibt, wie ein Link gesetzt wird, und legt Ankertext, Zielseite und Linkattribut schriftlich fest. Wo dagegen nur von einer Anzahl an Links die Rede ist, fehlt die Grundlage für eine Entscheidung.

Achten Sie auch darauf, wie über Risiken gesprochen wird. Wer Linkkäufe als völlig unproblematisch darstellt, ignoriert die Spam-Richtlinien von Google. Ein ehrlicher Anbieter benennt das Risiko und lässt Sie entscheiden.

Auch ein Blick auf die Sprache des Angebots hilft. Konkrete, nüchterne Formulierungen sprechen meist für Sorgfalt. Viele Superlative und ständige Dringlichkeit sprechen eher für Werbung als für Substanz.

Warnzeichen im Angebot

Einige Formulierungen sollten Sie stutzig machen:

  • Ranking-Versprechen: Kein Anbieter kann zusagen, dass eine Seite nach einem Linkkauf besser platziert wird. Google entscheidet nach vielen Signalen.
  • Pauschale Zusagen zum Linkattribut: Aussagen wie „alle Links sind dofollow“ ohne schriftliche Vereinbarung je Auftrag.
  • Keine Seitenauswahl: Die Domains werden erst nach der Zahlung genannt oder gar nicht.
  • Behauptete Wunderwerte: Kennzahlen wie DA oder DR werden als Beweis für Qualität dargestellt. Sie sind Schätzungen von Drittanbietern.
  • Druck: Zeitlich befristete Aktionen oder die Aufforderung, sofort zu zahlen.
  • Unklare Zahlungswege: Es bleibt offen, an wen gezahlt wird und was auf der Rechnung steht.

Ein einzelnes Zeichen beweist noch nichts. Häufen sich mehrere, sollten Sie nachfragen oder Abstand nehmen.

Prüfen Sie außerdem, ob die Angaben des Anbieters zueinander passen. Wenn auf der Website von sorgfältiger Auswahl die Rede ist, im Chat aber keine einzige Seite genannt wird, passt das nicht zusammen. Notieren Sie sich Aussagen und vergleichen Sie diese später mit dem, was Sie tatsächlich erhalten.

Fragen für die Zeit vor der Zahlung

Mit diesen Fragen erkennen Sie schnell, wie ein Anbieter arbeitet:

  1. Welche konkreten Seiten kommen für meine Zielseite infrage, und nach welchen Kriterien wurden sie ausgewählt?
  2. Wie sind die Seiten aufgebaut, und stehen meine Links allein oder zwischen vielen anderen?
  3. Welches Linkattribut wird gesetzt, und wird das schriftlich festgehalten?
  4. Was passiert, wenn ein Beitrag später geändert oder gelöscht wird?
  5. Wann genau wird gezahlt, und was steht auf der Rechnung?
  6. Sagt der Anbieter offen, was er nicht verspricht?

Die Antworten sollten Sie im Chat oder per Nachricht festhalten. Gute Anbieter haben damit kein Problem. Auf der Seite Qualitätskriterien beschreiben wir, wie wir selbst vorgehen und was wir ausdrücklich nicht zusagen.

Prüfen Sie nach der Veröffentlichung, ob die Links wie vereinbart gesetzt wurden: richtige Zielseite, richtiger Ankertext, richtiges Attribut. Weicht etwas ab, melden Sie es schriftlich. Ein verlässlicher Anbieter nimmt Korrekturen im Rahmen der Absprache ernst.

Wie eine offene Zusammenarbeit aussieht

Eine nachvollziehbare Zusammenarbeit lässt sich an wenigen Merkmalen erkennen. Die Preise stehen offen auf einer Seite, wie bei unseren Backlink-Paketen. Die Auswahl der Seiten erfolgt vor der Zahlung. Zahlungsdetails und Rechnung werden im Chat abgestimmt, bevor etwas berechnet wird. Regelungen zu Ersatz oder Entfernung werden schriftlich vereinbart. Agenturen erhalten auf Wunsch einen Bericht ohne Branding, den sie an ihre Kunden weitergeben können. Außerdem sollte klar sein, welche Schritte als Nächstes folgen und wer wofür zuständig ist.

Hilfreich ist zudem ein kleiner Probelauf. Wer unsicher ist, ob ein Anbieter zu den eigenen Vorstellungen passt, kann zunächst nur eine einzelne Platzierung besprechen und sehen, wie Absprache, Rechnung und Rückmeldung verlaufen. Das ersetzt keine Prüfung, gibt aber einen ersten Eindruck von der Arbeitsweise.

Risiken und Grenzen

Auch ein sorgfältig geprüfter Anbieter ändert nichts am Grundproblem: Das Kaufen oder Tauschen von Links, um Rankings zu beeinflussen, kann gegen die Spam-Richtlinien von Google zu Linkschemata verstoßen. Google kann Links abwerten oder manuell eingreifen. Eine gute Prüfung senkt das Risiko, sie beseitigt es nicht. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

Wenn Sie nach dieser Prüfung eine Anfrage stellen möchten, finden Sie das Formular auf der Seite Backlinks bestellen.

Hinweis: Suchmaschinen-Richtlinien und Werkzeuge ändern sich regelmäßig. Ein bestimmtes Ergebnis wird von seriösen Anbietern nie zugesagt.

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